Archiv der Kategorie ‘Gesellschaft‘
Memorandum PPS/23 vom 24.02.1948
27. Dezember 2011
“… Unsere wirkliche Aufgabe für die nächste Zeit wird es sein, Beziehungen zu schaffen, die uns erlauben dieses Verhältnis der Ungleichheit aufrecht zu erhalten.
Gewaltfreie Kommunikation – Eine Utopie?
17. August 2011
In meinem Posteingang fand ich letztens eine Ankündigung für ein Seminar über die Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation.
Nun, der regelmäßige Leser wird ahnen, dass ich weder ein Anhänger des Idealismus bin, noch mit einem (semi-)esoterischen „Licht und Liebe“ etwas anfangen kann. Ich bin ein standhafter Anhänger des modernen Irrationalismus und die Verklärung der Verhältnisse bestätigt mich hier jeden Tag aufs Neue. Vermutlich tue ich dem Absender damit Unrecht, aber vor meinem geistigen Auge sah ich schon ausgiebiges Gruppenkuscheln, Räucherkerzen, meditative Musik … und alle haben sich lieb. Ein völlig abstruser Gedanke, der mir kalte Schauer über den Rücken laufen lässt.
Klar ist mir, dass dies jetzt keine „gewaltfreie“ Einleitung gewesen ist.
Aggressionen und andere Ausraster
11. August 2011
Der Entwurf für diesen Artikel liegt schon seit dem 22.12.2008 herum, und nun denke ich, dass es langsam an der Zeit ist, ihn zu vollenden.
Wie kommt es eigentlich zu Ausbrüchen von Aggressionen, wie wir sie aktuell und immer wieder in unserer Gesellschaft erleben? Bei solch manchmal irrational anmutenden Ereignissen tendieren wir sehr schnell dazu dem- oder denjenigen eine psychische Labilität oder eine anderweitig krankhafte Ader zuzusprechen. Wie kann es aber dazu kommen, das scheinbar völlig normale und unscheinbare Menschen, die inmitten der Gesellschaft agieren auf einen Schlag derartig aus der Masse heraustreten (müssen)? Der Statistiker in mir denkt zwar, dass ein gewisses Quantum an Entgleisungen in jeder Menge vorkommt und somit ganz natürlich ist, aber dennoch muss es Ziel einer Gesellschaft sein solche Entgleisungen, oder die Gefahr von Tendenzen die zu einer Entgleisung führen können, zu minimieren.
Operative Hektik …
29. Juli 2011
… ersetzt geistige Windstille, und vorauseilender, blinder Aktionismus ist der Todesstoss für die Demokratie.
In diesen Tagen können wir nur mit völligem Entsetzen und Fassungslosigkeit nach Norwegen schauen. Es ist die Zeit der aufrichtigen Anteilnahme und Trauer um die zu Tode gekommenen Menschen der Anschläge auf der Insel Utøya und in Oslo.
Wo sind die Kondolenzbücher der SPD? Es wäre ein wichtiger, wenn auch trauriger
Anlass den Genossinnen und Genossen in Norwegen unsere Solidarität zu erweisen.
Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform V
27. Juli 2011
Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma?.
Wenn wir uns darüber einig sind, das wir die Errungenschaften der Aufklärung und den humanistischen Grundgedanken nicht auf der Müllhalde der Geschichte entsorgen wollen, und uns die Hoffnung innewohnt, das die Menschheit doch lernfähig ist, dann besteht durchaus ein Chance.
