Ausgabe: 314
Donnerstag, 23. Februar 2012

Archiv der Kategorie ‘Soziologie‘

 

Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform V

27. Juli 2011

Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma?.

Wenn wir uns darüber einig sind, das wir die Errungenschaften der Aufklärung und den humanistischen Grundgedanken nicht auf der Müllhalde der Geschichte entsorgen wollen, und uns die Hoffnung innewohnt, das die Menschheit doch lernfähig ist, dann besteht durchaus ein Chance.

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Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform IV

22. Juli 2011

Die Welt ist eben die Hölle,
und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen
und andererseits die Teufel darin.

(Arthur Schopenhauer)

Zwei große philosophische Strömungen stehen sich seit dem 18 Jahrhundert gegenüber.
Der deutsche Idealismus mit Hegel und der Irrationalismus mit Schopenhauer als Galionsfiguren ihrer Denkrichtung. Das der Idealismus und auch der Irrationalismus jeweils an der Realität krankt, ist nicht weiter verwunderlich, denn im Grunde kranken alle –ismen … (Lehren) daran.

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Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform III

20. Juli 2011

Warum wirtschaften wir überhaupt?

Ich würde mal behaupten: Aus Faulheit und einem persönlichen Egoismus heraus. Der Mensch als Stammeswesen hat sehr schnell mitbekommen, das nicht jeder über die gleichen Fertigkeiten und Fähigkeiten verfügt. Als denkendes Wesen kommt er schnell zu dem, was wir Arbeitsteilung nennen. Es ist aus vielerlei Hinsicht praktisch. Nicht jeder muss alles können, und zudem können „Spezialisten“ wesentlich effizienter arbeiten. Daraus resultiert aber eine gegenseitige Abhängigkeit. Man muss sich aber auch darauf verlassen können, dass jeder seinen Part erledigt. Wenn wir hier den Menschen als Stammeswesen betrachten, so mag die familiäre Bindung als Garantie noch genügen.

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Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform II

19. Juli 2011

In seinem Werk „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ hat Max Weber zu Beginn des 20. Jahrhunderts den beeindruckenden Versuch einer Deutung unternommen, warum sich diese besondere Form des Kapitalismus gerade im westlichen Kulturkreis und nicht schon früher entwickelt hat.
Weber führt es auf die Reformation und auf die verschiedenen protestantischen Glaubensrichtungen, vor allem dem Calvinismus zurück.

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Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform I

18. Juli 2011

„Freiheit statt Sozialismus“, so hieß ein Wahlslogan der CDU aus den 60’ern und nach den Erfahrungen der letzten 20 Jahre könnte man dem noch getrost hinzufügen: „- aber der Kapitalismus ist auch keine Lösung“.

Was können wir aus den Erfahrungen der Geschichte lernen, sofern wir mal davon ausgehen, dass die Menschheit überhaupt lernfähig ist?

Beide Systeme sind in hohem Masse instabil.

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