Archiv der Kategorie ‘Worte & Gedanken‘
Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform IV
22. Juli 2011
Die Welt ist eben die Hölle,
und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen
und andererseits die Teufel darin.
(Arthur Schopenhauer)
Zwei große philosophische Strömungen stehen sich seit dem 18 Jahrhundert gegenüber.
Der deutsche Idealismus mit Hegel und der Irrationalismus mit Schopenhauer als Galionsfiguren ihrer Denkrichtung. Das der Idealismus und auch der Irrationalismus jeweils an der Realität krankt, ist nicht weiter verwunderlich, denn im Grunde kranken alle –ismen … (Lehren) daran.
Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform III
20. Juli 2011
Warum wirtschaften wir überhaupt?
Ich würde mal behaupten: Aus Faulheit und einem persönlichen Egoismus heraus. Der Mensch als Stammeswesen hat sehr schnell mitbekommen, das nicht jeder über die gleichen Fertigkeiten und Fähigkeiten verfügt. Als denkendes Wesen kommt er schnell zu dem, was wir Arbeitsteilung nennen. Es ist aus vielerlei Hinsicht praktisch. Nicht jeder muss alles können, und zudem können „Spezialisten“ wesentlich effizienter arbeiten. Daraus resultiert aber eine gegenseitige Abhängigkeit. Man muss sich aber auch darauf verlassen können, dass jeder seinen Part erledigt. Wenn wir hier den Menschen als Stammeswesen betrachten, so mag die familiäre Bindung als Garantie noch genügen.
Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform II
19. Juli 2011
In seinem Werk „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ hat Max Weber zu Beginn des 20. Jahrhunderts den beeindruckenden Versuch einer Deutung unternommen, warum sich diese besondere Form des Kapitalismus gerade im westlichen Kulturkreis und nicht schon früher entwickelt hat.
Weber führt es auf die Reformation und auf die verschiedenen protestantischen Glaubensrichtungen, vor allem dem Calvinismus zurück.
Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform I
18. Juli 2011
„Freiheit statt Sozialismus“, so hieß ein Wahlslogan der CDU aus den 60’ern und nach den Erfahrungen der letzten 20 Jahre könnte man dem noch getrost hinzufügen: „- aber der Kapitalismus ist auch keine Lösung“.
Was können wir aus den Erfahrungen der Geschichte lernen, sofern wir mal davon ausgehen, dass die Menschheit überhaupt lernfähig ist?
Beide Systeme sind in hohem Masse instabil.
Wir werden alle sterben …
8. Juni 2011
… irgendwann, soviel ist sicher. Wenn es nicht so traurig wäre, dann wäre die aktuelle EHEC-Hysterie ein wahres Possenstück. Weder den Betroffenen Infizierten, noch den Wissenschaftlern, die immer noch auf der Suche nach der „Nummer 1“ sind, hilft die von den Medien und bedauerlicherweise auch von den Politikern verbreitete Hysterie. Nach Vogel- und Schweinegrippe hat niemand etwas dazugelernt. Ich bin mir sicher, das auch Heute noch kaum einer weiß, was hinter den Klassifizierungen der WHO eigentlich steckt…
Das lässt dann doch Zweifel an der Lernfähigkeit der Menschen aufkommen. Doch halt, es geht hier doch primär um eine gute Story, um Marktanteile für Journalisten und Profilierungschancen für Politiker; auf Kosten der Menschen. Das Spiel mit den Ängsten der Menschen ist immer für ein paar Euros gut und garantiert zudem noch Quote.
