Ausgabe: 315
Sonntag, 20. Mai 2012

Der Egoist …

28. Juli 2011

Der Egoist fühlt sich von fremden und feindlichen Erscheinungen umgeben, und alle seine Hoffnung ruht auf dem eigenen Wohl.
Der Gute lebt in einer Welt befreundeter Erscheinungen: Das Wohl einer jeden derselben ist sein eigenes.

(Arthur Schopenhauer)

Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform IV

22. Juli 2011

Die Welt ist eben die Hölle,
und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen
und andererseits die Teufel darin.

(Arthur Schopenhauer)

Zwei große philosophische Strömungen stehen sich seit dem 18 Jahrhundert gegenüber.
Der deutsche Idealismus mit Hegel und der Irrationalismus mit Schopenhauer als Galionsfiguren ihrer Denkrichtung. Das der Idealismus und auch der Irrationalismus jeweils an der Realität krankt, ist nicht weiter verwunderlich, denn im Grunde kranken alle –ismen … (Lehren) daran.

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Alles Streben

7. Juli 2011

Denn alles Streben entspringt aus Mangel, aus Unzufriedenheit mit seinem Zustand, ist also Leiden, solange es nicht befriedigt ist; keine Befriedigung aber ist dauernd, vielmehr ist sie nur der Anfangspunkt eines neuen Strebens.

(Arthur Schopenhauer)

Das ist nicht zu Ertragen

6. Juli 2011

Aber so ein Gott Jehova, der zum Vergnügen und mutwillig diese Welt der Not und des Jammers hervorbringt und dann noch gar sich selber Beifall klatscht mit “Alles war sehr gut” (Moses, 1,31): Das ist nicht zu Ertragen.

(Arthur Schopenhauer)

Die ersten vierzig Jahre

25. Mai 2011

Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text,
die folgenden dreißig den Kommentar dazu.

(Arthur Schopenhauer)