Ausgabe: 315
Sonntag, 20. Mai 2012

Von Strassennamen zur Staatskrise …

7. März 2012

Eigentlich handelte sich dieser Text um eine Antwort auf eine Rundmail um die hitzige Debatte um die Namensgebung einiger Straßen in Butzbach.
Durch einen wie auch immer gearteten Umstand ist diese Mail als Leserbrief in der Butzbacher Zeitung gelandet.
Daher hier noch einmal der überarbeitete Text: … viel Spaß beim Lesen :-)

Liebe “geschichtsbegeisterte” Freunde und Andere

In Anbetracht der diffizilen Haushaltssituation der Stadt Butzbach käme hier noch Vespasian (römischer Kaiser von 69 bis 79 n. Chr.) in Betracht … Dieser quasi als Inspiration für unseren eigenen “Senat” … (Für die geschichtlich weniger Bewanderten sei hier angemerkt, das der Spruch “pecunia non olet” => “Geld stinkt nicht” von ihm überliefert ist … als Rechtfertigung gegenüber seinem Sohn Titus für die eingeführte Latrinensteuer.)

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Taub & Verwirrt …

12. August 2011

100 Jahre FFW Kirch-Göns… so heisst es auf dem neuen Aufkleber der Rodgau Monotones. Nach langer Zeit war es endlich mal wieder soweit, die Rodgau Monotones spielten in unserer Gegend. Bei der 100 Jahrfeier der FFW Kirch-Göns (Butzbach) wurde mal wieder ein buntes musikalisches Feuerwerk abgebrannt, mit vielen neuen, aber auch alten Titeln. Kerstin war durch ihre “kleine” Kugel etwas kurzatmig, was aber der Kraft ihrer Stimme keinen Abbruch getan hat.
Den Termin in Wehrheim haben wir dann leider noch verpasst. Schade!

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Wie verhindere ich erfolgreich bürgerschaftliches Engagement?

24. Februar 2011

Um es gleich einmal vorweg zu nehmen: Politik muss gute Voraussetzungen schaffen, damit ein bürgerschaftliches Engagement, als wichtiges kulturelles Element der Gesellschaft, einen fruchtbaren Boden findet. Das Ehrenamt gehört zwar auch in die Kategorie „bürgerschaftliches Engagement“, aber es schließt im Gegensatz zum Ehrenamt eine Entwicklung zu einer gewerblichen Unternehmung nicht zwingend aus. Bürgerschaftliches Engagement ist also ein „Experimentierfeld“ für die bürgerliche Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung und kann unter Umständen sogar zu einem Wirtschaftsfaktor werden.

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Quo vadis kommunale Bildungspolitik?

18. Januar 2011

Wer pokert, der muss auch immer damit rechnen zu verlieren. Man wähnt sich ja beim Thema Schulpolitik immer auf der „sicheren“ Seite, weil man den „schwarzen Peter“ zwischen Kommune, Parteien, Kreis und Kultusministerium munter herumreichen kann. „Wer zuckt, der bohnert!“, heißt es bei den Schlossern. Die Reaktion des hessischen Kultusministeriums in Hinblick auf die Butzbacher Schulsituation war abzusehen und es wird auch in Zukunft zu weiteren Einschnitten im Schulsektor kommen. Der Entschluss ist aus “unternehmerischer” Sicht und der „Siedlungspolitik“ des Landes (Aufkonzentration von Siedlungsräumen und Aufgabe ländlicher Bereiche) sogar nachvollziehbar. Wir können anfangen rückwärts zu zählen und munter zusehen wie Butzbach „intellektuell ausgeblutet“ wird.

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Breitbandversorgung in den Butzbacher OT’s

23. November 2010

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren

Mit ein wenig Verwunderung und Amüsement habe ich am Samstag den Artikel zur Breitbandversorgung in Hoch-/Nieder-Weisel in der Butzbacher Zeitung gelesen. Die Schlussfolgerung, dass nun die Bürger auf das „Telekom Kabel“ warten ist nach meinen praktischen Erfahrungen der letzten Wochen so nicht unbedingt zutreffend.
Vielmehr ist es so, das sich die Bürger aufgrund fehlender Informationen und „schlechter“
Erfahrungen alternative Wege gesucht haben um einen Zugang zum Internet zu erhalten.
Es mag aber auch sicherlich einige geben die Tatsächlich auf „ihr“ Glasfaserkabel warten.

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