Ausgabe: 315
Sonntag, 20. Mai 2012

Wie verhindere ich erfolgreich bürgerschaftliches Engagement?

24. Februar 2011

Um es gleich einmal vorweg zu nehmen: Politik muss gute Voraussetzungen schaffen, damit ein bürgerschaftliches Engagement, als wichtiges kulturelles Element der Gesellschaft, einen fruchtbaren Boden findet. Das Ehrenamt gehört zwar auch in die Kategorie „bürgerschaftliches Engagement“, aber es schließt im Gegensatz zum Ehrenamt eine Entwicklung zu einer gewerblichen Unternehmung nicht zwingend aus. Bürgerschaftliches Engagement ist also ein „Experimentierfeld“ für die bürgerliche Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung und kann unter Umständen sogar zu einem Wirtschaftsfaktor werden.

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Diese unselige Integrationsdebatte

15. November 2010

Bei der Fachtagung: „Migration und Ehrenamt“ des SPD Bezirks Hessen-Süd am 08. Oktober 2010 in Frankfurt hielt der Soziologe Dr. Dirk Halm einen kurzen, aber erstaunlichen Abriss der Studie „Freiwilliges Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland“.

Das recht umfangreiche Zahlen- und Textwerk zeichnet ein völlig, dem subjektiven Empfinden des Einzelnen widersprechendes Bild er sog. „Migrations- und Integrationsproblematik“.

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Die Kultur eines Volkes …

7. Oktober 2010

Die Kultur eines Volkes erkennt man an dem Umhgang mit den Alten.

(Gustav Heinemann)

Die demographische Entwicklung als Herausforderung II

6. Oktober 2010

Wie nun mit den Menschen zu verfahren ist, welche aus dem aktiven Arbeitsprozess ausgeschieden wurden hängt primär davon ab, welches Selbstverständnis von Gesellschaft ich zu Grunde lege. Hier gibt es eklatante Unterschiede in Bezug auf ländliche und städtische Lebensräume. Despektierlich formuliert: Wird in dicht besiedelten Räumen der „alte Mensch“ eher als „Kostenposten“ betrachtet, so wird seine „Versorgung“ nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten und je nach persönlich zur Verfügung stehender Geldmenge organisiert. Dies ufert aus in gezielt veralternden, meist abseits gelegenen Stadtteilen, welche aber die entsprechende altersgerechte Infrastruktur wie Pflegedienste, Wohnraum und Krankenhäuser aufweisen.

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Die demographische Entwicklung als Herausforderung I

23. September 2010

So langsam beginnen in Hessen die Vorbereitungen auf die im März 2011 stattfindenden Kommunalwahlen. Pünktlich zum Beginn der Sommerpause erschien am 14. Juli eine Presseerklärung der SPD Butzbach mit dem folgenden Titel:

Zukunft denken. Wir sind dann mal weg!

Ein Schelm wer böses bei dieser Headline denkt, und dahinter eine vermeintliche freudsche Fehlleistung vermutet. Zugegebenermaßen ist diese Headline in meinen Augen suboptimal formuliert und sie lädt förmlich zu manch spitzer Bemerkung ein.

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