Ausgabe: 315
Sonntag, 20. Mai 2012

Operative Hektik …

29. Juli 2011

… ersetzt geistige Windstille, und vorauseilender, blinder Aktionismus ist der Todesstoss für die Demokratie.

In diesen Tagen können wir nur mit völligem Entsetzen und Fassungslosigkeit nach Norwegen schauen. Es ist die Zeit der aufrichtigen Anteilnahme und Trauer um die zu Tode gekommenen Menschen der Anschläge auf der Insel Utøya und in Oslo.

Wo sind die Kondolenzbücher der SPD? Es wäre ein wichtiger, wenn auch trauriger
Anlass den Genossinnen und Genossen in Norwegen unsere Solidarität zu erweisen.

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Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaftsform V

27. Juli 2011

Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma?.

Wenn wir uns darüber einig sind, das wir die Errungenschaften der Aufklärung und den humanistischen Grundgedanken nicht auf der Müllhalde der Geschichte entsorgen wollen, und uns die Hoffnung innewohnt, das die Menschheit doch lernfähig ist, dann besteht durchaus ein Chance.

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Die fast unlösbare Aufgabe

24. November 2010

Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.

(T. W. Adorno)

Was ist denn in diesem Land nur wieder los?

13. Oktober 2010

Da hat doch gestern noch das Manager Magazin gejubelt, das die Reichen immer reicher werden, und auch während der Wirtschaftskrise die Zahl der Milliardäre in Deutschland auf 103 geklettert ist, so kommt Heute eine Studie der Friedrich-Ebert Stiftung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, die der „Mitte“ eine hohe Affinität zu einer „rechtsextremen Einstellung“ bescheinigt. Somit ist eine „rechtsextreme Einstellung“ nicht wie vielfach vermutet nur eine gesellschaftliche Randerscheinung, sondern in weiten Teilen der Gesellschaft zumindest virulent vorhanden.

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Der mündige Mensch

6. Januar 2010

Unter einem mündigen Menschen verstehe ich allerdings zugleich auch einen Menschen der sein Schicksal in der Realität auch real bestimmen kann, und das bedeutet eine Gestaltung, eine Einrichtung der Realität so, das in ihr mündige Menschen leben können.

(T.W. Adorno)