Es gibt da ein nettes Sprichwort: „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!“

Nun, es ist im Grunde recht lobenswert, wenn Menschen sich um einen anderen Menschen Sorgen machen und ihm ihre Hilfe anbieten. Das kann, muss aber nicht immer gewünscht sein.

Wenn Hilfe gewünscht ist, so wird man diese auch sicherlich gerne annehmen, wenn dies nicht der Fall ist, wird man das auch klar zum Ausdruck bringen. Etwas, was der Anbietende auch durchaus mal akzeptieren sollte, so schwer es ihm auch fallen mag. Für viele ist es schwer ein Nein dann einfach mal zu akzeptieren. Vielmehr wird um Erklärung gebeten und dann versucht mit Argumenten diese Entscheidung noch zu beeinflussen. Dabei merken diese dann oft gar nicht mehr, wie sie den betreffenden Menschen immer weiter in die Enge treiben. Schlimmstenfalls wird er reagieren, wie ein Tier, das man in die Enge treibt, es wird zubeißen. In einem solchen Fall wird es die Situation eher verschlimmern, als verbessern. Also wird genau der gegenteilige Effekt erreicht. Eine fatale Situation, die eine Beziehung nachhaltig zer-/stören kann.

Aber man bietet seine Hilfe ja nicht ohne Grund an. Meist steckt doch irgendeine Art emotionaler Bindung dahinter. Solche Gebilde sind eh recht zerbrechlich. Das bringt mich noch auf einen netten anderen Spruch: „Lieben heißt loslassen können.“ Anbieten ja, aufdrängen nein … wenn die Einsicht kommt, das Hilfe benötigt wird, dann wird sie schon angenommen werden.

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