Der Gebrauch vom Metaphern in der Sprache dürfte so alt sein, wie Sprache selbst. Es sind Wortgemälde in denen ein Sachverhalt durch einen anderen dargestellt wird, welche augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben.

Diese Übertragungen können allerdings nur richtig verstanden werden, wenn assoziative Prozesse diese Übertragungen mit den ursprünglichen Sachverhalten wieder in Verbindung bringen können. Nun, diese metaphorischen Redewendungen sollen dazu dienen uns einen Sachverhalt plastischer und anschaulicher erfahrbar zu machen. Dies kann mitunter auch überspitzt bis ins ironische hinein geschehen. Metaphorischen Redewendungen werden von uns im alltäglichen Sprachgebrauch häufig unbewusst, ja rein intuitiv verwendet, oftmals aus den unterschiedlichsten Gründen. So lassen sich augenscheinlich negative Sachverhalte durch positive, oder zumindest neutrale Metaphern ersetzen. Im Gegensatz zu: Er ist tot … hört sich doch ein: Er ist von uns gegangen … wesentlich freundlicher an. Oftmals ist es uns gar nicht bewusst, das und wie häufig wir Metaphern verwenden. Sprachlich gesehen machen sie Sinn und bereichern die Sprachvielfalt.

Es bleibt zu vermuten, das die Verwendung von Metaphern seit jeher ein stilistisches und mitunter auch poetisches Mittel war von dem schon immer recht viel Gebrauch gemacht wurde. Ich mag sie … weil sie auch trockene, oder unangenehme Sachverhalte recht plakativ und äußerst anschaulich darstellen können.

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