Das ist schon etwas seltsames … die Sache mit dem Ausgleich. Darauf gestoßen wurde ich durch den Kontakt zu einem druidischen Orden.
Wie das aber immer so ist, kann man die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven sehen und erhält mitunter völlig andere Ergebnisse aus dieser Betrachtung heraus.

Grundlegendes Postulat ist hier der von mir geliebte 1. Hauptsatz der Thermodynamik, das die Menge an Energie in einem System immer gleich bleibt. So, interessant wird es nun wie eng, oder weit ich dieses System nun ausweite und betrachte.

Grundlegende (Lehr-)Meinung ist das wenn ich jemandem etwas gebe, egal in welcher Form dies auch geschehen mag, der Empfänger dann mir einen Ausgleich dafür schuldet. Nun wird es etwas kompliziert, weil unser Werteverständnis auf Geld als alleiniger Maßstab ausgerichtet ist. Ein nominaler Ausgleich, also ein 1 zu 1 Tausch, entspricht daher eher unserem gängigen Werteverständnis. Ein reeller Ausgleich ist dies aber nicht.

Der Ausgleich ist hier eher verhältnismäßig als nominal zu sehen.

Hierzu ein kleines Beispiel:

Wenn jemand 1000€ im Monat verdient entsprechen 100€ nicht den 100€ von jemandem, der 2000€ im Monat verdient, obwohl es sich nominal um die gleiche Summe handelt.
Verhältnismäßig betrachtet handelt es sich bei dem einen um 10% und bei dem anderen um lediglich 5% seines Einkommens. Um also einen entsprechenden Ausgleich zu leisten, müsste derjenige, der 2000€ im Monat verdient auch 200€, also 10% seines Einkommens geben.
Damit wäre dann das Verhältnis zwischen Geber und Nehmer ausgeglichen.
Das also zum verhältnismäßigen Ausgleich.

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