Einstein hat einmal gesagt:

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

(Albert Einstein)

Na, so ganz unrecht hat er damit nicht gehabt, denn mit der Unendlichkeit ist das nun mal so eine Sache.

Schon Archimedes hat bei der Beschreibung des Punktes erkannt das es nur eine Annäherung an diesen geben kann, das absolute „Nichts“ oder Alles“ bleibt ein nicht erreichbarer Zustand, welcher lediglich in der Theorie existent ist. Dieser Umstand findet auch im dritten Hauptsatz der Thermodynamik seine Anwendung. Diesem „Nichts“ kann man sich demnach also nur annähern, und analog dazu darf man auch postulieren, das man sich dem „Alles“ auch nur annähern kann. Man tangiert lediglich diese beiden Punkte.

Unter diesen Umständen kann man diesen Raum zwischen den beiden unendlichen Punkten wohl auch als geschlossenes System betrachten, in dem auch die ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik ihre Geltung haben. Die Masse, also die Energie, bleibt in diesem System konstant und es gilt das Maximalprinzip der Entropie um ein Gleichgewicht in diesem System zu bilden.

Auf das Universum und die Gesamtheit des Seins einmal angewendet bedeutet es aber, das wir und stetig zwischen diesen beiden Punkten bewegen und zwar in einem Zyklus. Der Expansion aus dem tangierten „Nichts“ heraus folgt die Implosion nach dem tangieren des „Unendlichen“.

Die Erkenntnis, das sich alles in einem geschlossenen System befindet welches sich zyklisch zwischen zwei Endpunkten bewegt hat natürlich auch Auswirkungen auf die Betrachtung der Seele, denn dieser Umstand muss auch in einem Seelenmodell mit berücksichtigt werden.

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