So als umtriebiger Mit-Mensch habe ich bei abgeordnetenwatch.de der Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises (Nina Hauer von der SPD) eine Frage zu diesem Thema hinterlassen. Jetzt bin ich einmal auf die Antwort gespannt, und vielleicht wird es keine standardisierte Antwort.

Sehr geehrte Frau Hauer

Die Forderung nach „Bildung für Alle“ ist doch im Grunde ein erstrebenswertes Ideal, vor allem für Sie als Pädagogin.

Die Aufregung um die bestehenden Schulsysteme und den neuorganisierten Studiengängen kann ich nur bedingt nachvollziehen. Was ich aber sehe ist, dass immer noch die alten Denkstrukturen und Schubladen verwendet werden. Werden hier nicht auch große Chancen verspielt?

Da ich selbst gerade an der Fernuniversität in Hagen studiere denke ich mir, dass ich als „Vollzeit“ arbeitender Mensch einen ganz anderen finanziellen Betrag zum Studium leisten könnte, als ein „frischer“ Schulabgänger ohne ein eigenes Einkommen. Auf der anderen Seite behindern z.B. begrenzte Studienzeiten die Chancen gerade der Menschen, die voll im Berufs- und Familienleben stecken. Was will ich also? Arbeit, Familie oder akademische Bildung?
Eine solche Frage darf in einer modernen, aber ständig alternden Gesellschaft doch erst gar nicht aufkommen.

Sollten wir uns hier nicht mal wieder auf das Solidaritätsprinzip besinnen?
Wie stellen Sie und SPD sich die Chancengleichheit auf dem Bildungssektor vor und wohin soll sich unser Bildungssystem ihrer Ansicht nach entwickeln?

Herzliche Grüße aus Maibach

Mathias Berkenkamp

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