So wird er einmal aussehen, der Kerzenleuchter. Die verwendete Rotbuche mit ihrer ruhigen, aber dennoch markanten Maserung wurde mit einem Danish Oil Finish versehen.

Die Form des Werkstückes wurde hier bewusst schlicht gehalten, um die Aufmerksamkeit nicht vom Spiel der Kerzenflamme abzulenken. Außerdem mag ich solche schlichten Formen.


Von einer 42 mm starken und 110 mm breiten Buchenbohle habe ich zunächst ein quadratisches Stück abgeschnitten, und zur Markierung des Mittelpunktes die Diagonalen angezeichnet.


Mit einem Zirkel wurde dann einen Kreis angezeichnet, denn um eine große Unwucht beim Drechseln zu vermeiden habe ich die Kanten schon mal abgesägt.


Für mein 4-Backenfutter habe ich ein passendes Schraubfutter mit den Abmessungen 10*20 mm. Das habe ich hier zur Fixierung des Werkstückes verwendet.


Mit einem 9 mm Bohrer habe ich die 20 mm Tiefe vorgebohrt, und um das Werkstück später leichter wieder vom Schraubfutter entfernen zu können, 2-3 mal auf- und wieder abgeschraubt, damit sich das Gewinde sauber einschneiden kann.


Jetzt beginnt das Drechseln. Das Werkstück wird fest auf das Schraubfutter geschraubt …


… und mit der Schruppröhre zunächst zu einem Rundling gedrechselt. Dabei muss man nicht unbedingt einen perfekten Zylinder drehen weil wir als größten Durchmesser nur die Unterseite des Kerzenleuchters benötigen.


Die spätere Unterseite wird mit der Formröhre und dem Flachmeissel plan abgedreht und für die Aufnahme des 4-Backenfutters wird der benötigte Durchmesser (bei mir >=50 mm Aussenmass) angezeichnet.


Diese Aussparung wird leicht schräg nach innen ausgedreht, damit das 4-Backenfutter beim Spreizen einen anständigen Halt bekommt. Mit der Formröhre wird nun der Fuß des Leuchters geformt. Wenn die Unterseite noch geschliffen werden muss, dann sollte man es jetzt erledigen, denn später kommen wir nicht mehr gut an die Unterseite heran.


Alle Bilder könnt ihr hier sehen.

Weiter geht’s im nächsten Teil.

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