crw_3072Ein Flohmarktkauf für 2 €. Eine dreistrahlige  Deckenleuchte eines großen schwedischen Möbelhauses. Diese Lampen wollte ich als Fotolampen nutzen. Stabil ist die Konstruktion jedoch nicht, und die Leuchtmittel sitzen alles andere als zentriert in der Fassung. Hier ist nun ein radikaler Umbau angesagt.


crw_3073Zunächst einmal wird die gesamte Lampe in ihre Einzelteile zerlegt, was sich durchaus als schwierig erwies, aber dank Seitenschneider, Zange und etwas roher Gewalt ist alles kein Problem. Die Lampenfassung aus Kunststoff kann getrost entsorgt werden selbst wenn sie den Ausbau unbeschadet überstehen sollte. Was benötigt wird wird sind nur der Reflektor und seine Halterung.


crw_3075Ich habe mir für den Umbau E27 Metallfassungen, E27 Schraubringe und dazu passende Gewinderöhrchen besorgt, die ich hier schon mal testweise zusammengeschraubt habe. Es geht halt nichts über stailes Metall.


crw_3074Hier habe ich die Fotolampe testweise schon einmal zusammengebaut und wie gewünscht zentrieren die E27’er Schraubringe die Fassung automatisch. Ein Problem mit dem ich mich zu einem späteren Zeitpunkt noch beschäftigen muss ist, das die Lampe aus dem Reflektor heraus ragt.


crw_3079Die Schwenkvorrichtung erlaubt eine Drehung von 90° ist jedoch nicht sonderlich stabil. Daher wurde die Führung mit Sekundenkleber am Reflektor festgeklebt.


crw_3082Die Innenseite des Reflektors wurde noch mit Chromlack lackiert um bessere Reflektionseigenschaften zu bekommen. Jedes Lumen Licht ist schließlich Gold wert.


crw_3080Die Schwenkvorrichtung wird wieder montiert, was sich als kniffelig erweist, weil sich die Mutter am Boden des Reflektors befindet. Die Konstruktion ist nicht unbedingt stabil, aber sie erfüllt ihren Zweck. Später wird die Positionierung der Lampe sowieso mit einem Schwenkkopf am Stativ erfolgen.


crw_3083Die E27 Fassung wird verkabelt und die Fassung zusammengebaut. Die E27’er Schraubringe halten die Fassung im Reflektor zentriert und werden mit der einer Mutter am M10 Gewinderöhrchen gekontert. Das ganze sitzt ordentlich stramm und hat zudem den Vorteil, das es jederzeit wieder in seine Einzelteile zerlegt werden kann.


crw_3084Hier kann man erkennen wie die  E27’er Schraubringe perfekt in den Reflektor passen. Das gibt der gesamten Konstruktion zudem ein klein wenig mehr Stabilität.


crw_3085So habe ich mir das gedacht. Das Leuchtmittel sitzt schön zentriert im Reflektor.


crw_3087Damit ich die Lampe auch auf ein Stativ schrauben kann, habe ich das Gewinde einer M6 Mutter auf 1/4″ Gewinde aufgeschnitten. als Lampenfuß verwende ich hier Buchenholz. Die Mutter wurde mit einem Tropfen Sekundenkleber in eine 10 mm Bohrung gepresst. Auch ohne Kleber sitzt sie eigentlich schon bombenfest.


img_3147Hier sieht man auch, das es kein Nachteil ist die Kunststoff-Schwenkvorrichtung der Fotolampe mit Sekundenklebre zu fixieren. Mit einem kleinen Stativkugelkopf löst man das Problem und kann die Fotolampe sehr schnell positionieren und fixieren.


crw_3088Soweit sieht das Ganze schon recht manierlich aus. Nun wird eine Kaltgerätebuchse montiert, weil ich die Stromkabel nicht direkt an der Lampe montieren und eine anständige Erdung haben wollte. Das ist zwar etwas teurer, bietet jedoch wesentlich mehr Komfort und Sicherheit.


crw_3090Zu guter Letzt fehlt noch die Zugentlastung für das Stromkabel. Hier habe ich 1 mm starke PVC Teichfolie verwendet. Alle Schrauben fest angezogen und nun der spannende Moment … funktioniert es?


crw_3091Das Endergebnis lässt sich sehen und funktioniert tadellos. Als Leuchtmittel verwende ich eine ADOLIGHT Lampe mit 26 W Leistung und einer Farbtemperatur von 5000 K. Das entspricht in etwa einer 150 W Glühbirne und bringt satte1450 Lumen.


 

 

 

 

2 Kommentare zu “FOTOLAMPE TEIL I

  1. das sieht ja voll scheiße aus, wenn der glühwurmhaufen da aus dem reflektor raushängt und vor allem kann der viel zu kleine Reflektor das licht auch nicht reflektieren…

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