Im ersten Teil habe ich den Rohling für die Plaubel Objektivplatine erstellt. In diesem Teil geht es nun weiter mit der Lochbohrung und der Vorbereitung für die anschliessende Lackierung. Zunächst brauchen wir einen Hammer und einen Körner.


Die Mitte der Platine haben wir ja schon zu Beginn mit der Reißnadel angezeichnet. Dort setzen wir den Körner auf und geben ihm mit dem Hammer einen nicht zu zaghaften Schlag auf den Kopf. So ergibt sich eine schön deutliche, zentrierte Markierung … perfekt als Führung zum Bohren.


Nun geht’s mit der Objektivplatine ab unter den Bohrständer. Mit einem 10mm Metallbohrer wird ein Loch in die Objektivplatine gebohrt. Das Werkstück wird natürlich eingespannt und eine Unterlage aus Holz verwendet. Umher rotierende Metallteile sind nicht lustig!


Wie man hier sehr gut sehen kann, gibt es beim Bohren einen sehr unschönen Grat, der uns hier nicht weiter stören muss, denn …


… dafür gibt es schliesslich einen Senkkopf. Für einen Copal #0 Verschluss brauchen wir einen Lochdurchmesser von 34,6 mm. den zeichnet man am besten noch vor dem Bohren mit einem Zirkel an.


Ich habe mir die Sache extra schwer gemacht und die Öffnung heraus gefeilt. Einfacher wäre es gewesen den Durchmesser mit einer Bügelsäge auszusägen und anschliessend mit der Feile zu schlichten. Zu guter Letzt wird die Oberfläche mit Schleifpapier angerauht und noch mal auf scharfe Kanten kontrolliert. Zum Reinigen und als Vorbereitung zur Lackierung benutze ich Wasser und Kernseife.


Der Profi würde jetzt zunächst mit Ammoniak beizen und eine Grundierung verwenden. Ich bin aber ein ungeduldiger Mensch. Es muss auch so gehen.


Fertig, jetzt kann es ans Lackieren gehen. 🙂

Hier geht’s zum 1. Teil

Das große Finale hebe ich mir für den nächsten Teil auf …

Alle Bilder vom Bau könnt ihr hier sehen.

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