Das Problem mit den unterschiedlichen Berechnugstools habe ich ja bereits in einem meiner letzten Beiträge angesprochen. In meinem Kopf kreiste daher die Idee im Kopf, das es klasse wäre, wenn man unterschiedliche Lochdurchmesser vorher austesten könnte.


Egal, ob man Randabschattungen haben möchte, mit Unschärfe spielen, oder einfach nur die Qualität seiner Löcher praktisch austesten möchte. Als Ausgangsbasis habe ich hier einen der M42 Adapter genommen, den ich umbauen werde.

Hierzu brauchen wir neben dem M42 Adapter noch 2 Maschinenschrauben (M4/16mm), 4 Unterlegscheiben und 2 Federn. Die Idee ist, die Metallfolie mit dem Loch von hinten mit den Federn auf den M42 Gehäusedeckel zu pressen. Hierzu benötige ich aber 2 zusätzliche Löcher, die mal wieder mit einem 4mm Spiralbohrer gebohrt werden.


Wenns mal wieder nicht so sauber ist, dann kann man die Ränder wieder mit dem Senkbohrer säubern. Schön sieht es nicht aus, aber es muss hinterher nur funktionieren. Metallbearbeitung ist halt nicht so mein Ding. 🙂


Die Löcher sollten entsprechend der Breite der Unterlegscheiben gebohrt werden. Hier habe ich die Testvorrichtung schon einmal testweise zusammen gebaut. Letztlich werden keine normalen Muttern verwendet, sondern Muttern mit Lock – die sich nicht selbst lösen können.


Die Ansicht von oben. Noch stehen die Schrauben sehr weit nach oben heraus, so dass eine Abschattung recht wahrscheinlich wäre. Daher habe ich die Schrauben um einige mm gekürzt. Zu großzügig sollte man nicht mit dem Kürzen sein, weil man die Lochblende über das Gewinde noch bequem einklemmen können sollte.


Auch hier ist es wichtig wieder alle „blanken“ Teile mit schwarzem matten Ofenlack neu zu lackieren um Reflexionen zu verhindern.


Hier ist der M42 Gehäusedeckel bereits auf einem EOS-EF Adapter montiert. Zudem habe ich die Unterlegscheiben mit den Muttern verklebt, damit man den später die Lochblende leichter einklemmen kann, weil sich die Unterlegscheiben heben, wenn man die Federn zusammendrückt. Damit wird die Handhabung einfacher.


Damit der Spiegel keinen Schaden nimmt, muss man sorgsam darauf achten, das die Muttern nicht über den Adapter hinaus ragen. So sieht alles gut aus.


Ein Streifen schwarzer Karton wird in der Mitte gefaltet und mit einem handelsüblichen Locher gelocht …. wie spannend. Wir erhalten so ein kleines Pappbriefchen …


… in welches man die Metallfolien mit den Löchern einlegen kann um in den Adapter zu klemmen.


Ansicht von vorne: Es sieht im Endeffekt doch ganz manierlich aus.


Eine Ansicht von hinten: Hier ist zu erkennen, wie das Pappbriefchen zwischen den Unterlegscheiben eingeklemmt wird. Eine Korrektur der Positionierung ist jederzeit sehr einfach möglich.


Fertig ist die Testvorrichtung … und bereit für den ersten Versuch.


Hier ist der M42 Gehäusedeckel auf einem Canon EOS EF Adapter und auf meiner EOS 10D montiert. Es sieht schon martialisch aus.



Fertig! Zum testen der Löcher einfach genial, daher überlege ich mir, ob man die Metallfolien nicht einfach in die kleinen Pappbriefchen einklebt. Dann hätte man Wechsellöcher 😉


Viel Spass beim nachbauen. 🙂

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.