Cullmann Titan CT 400 Teil I

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Zunächst einmal muss der Kugelkopf wieder sauber laufen. Also machen wir uns erst einmal auf die Suche nach den Ursachen.

Der Kogelkopf lässt sich recht einfach mittels eines Imbusschlüssels vom Stativ lösen.


Die Erklärung für den klappernden Kopf fand sich schnell bei einem Blick auf die Unterseite des Kopfes. Die Schrauben waren zwar mit Lack gesichert, aber im Laufe der Zeit, oder weil sich schon jemand anderes daran versucht hat, war der Lack gerissen und die Schrauben waren daher lose.


Zieht man die Schrauben nun an, dann pressen sich Unterteil und Oberteil zusammen und der Kopf lässt sich gar nicht mehr bewegen. Spacer müssen also her, um einen kleinen Abstand zwischen beiden Teilen sicherzustellen. Bei der Gelegenheit kann man den Kopf auch gleich von ausgelaufenem und bereits verharztem Fett reinigen. Bremsenreiniger leistet hier gute Dienste, aber den Kopf bitte nicht darin baden, sonst entfettet man ihn komplett und man muss den Kopf komplett auseinandernehmen um ihn neu zu fetten. Da der Lauf aber noch geschmeidig war, habe ich darauf verzichtet.


Mit ein paar Unterlegscheiben wurde die passende Höhe ermittelt – gemessen kann man hier ja nicht sagen …

Diese drei benötigten Spacer sind mit FreeCAD schnell gezeichnet und ebenso schnell gedruckt.


Jetzt kommt noch ein Tropfen Loctite auf die Schrauben und dann wird alles wieder zusammengeschraubt.

Der Kugelkopf läuft wieder butterweich und Ober- und Unterteil haben einen angenehmen Abstand.


Zu guter Letzt wird der Kopf wieder auf das Strativ geschraubt.

Fertig 🙂


Cullmann Titan CT 400
Cullmann Titan CT 400 Teil II – Stativplatte(n) für den Kugelkopf
Cullmann Titan CT 400 Teil III – Handrad für den Kugelkopf

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